Erweiterte Disposition für die Sage 100

Dieses Zusatzmodul für die Sage 100 wurde vom langjährigen Sage Business Partner abacus edv-lösungen GmbH & Co KG entwickelt und hat sich schon über viele Jahre in der Praxis bewährt.

Bestellen Sie ab jetzt nur noch die Dinge, die Sie auch tatsächlich benötigen

Wenn Sie einen umfangreichen Artikelstamm und schwankende Absatzzahlen haben, ist es in der Sage 100 im Standard nur schwer möglich, automatisch zuverlässige Einkaufsmengen zu ermitteln. Mit dem Zusatzmodul „erweiterte Disposition“ für die Sage 100 werden die vorhandenen Daten aus Ihrer Sage 100 genutzt und auf Basis des Lagerbestands, der Wiederbeschaffungszeit und den prognostizierten Absätzen bzw. anderen Bedarfsverursachern, wie Verkaufsaufträge oder Fertigungsaufträge, die notwendigen Bestellmengen vorgeschlagen.

Mit diesem Sage 100 Zusatzmodul hat der Einkauf alle notwendigen Informationen auf einem Blick, um schnell und zielgerichtet zu disponieren. Dem Disponenten werden z. B. für selektierte Artikel neben dem aktuellen Lagerbestand und der Reichweite auch die Zu- und Abgänge sowie die ermittelten Bedarfe auf einem Blick angezeigt. Detaildaten zum Bestandsverlauf, den Lieferanteninformationen, sowie die grafische Aufbereitung von Planzahlen, Verkaufszahlen, usw. können Sie sich ebenfalls zu jedem Artikel in einer Übersicht anschauen. Von vielen weiteren nützlichen Funktionalitäten, wie z. B. die automatische Berechnung eines Mindest- bzw. Sicherheitsbestandes können Sie bei dem Einsatz der Erweiterten Disposition profitieren. Dieses Zusatzmodul ist zu 100% in die Sage 100 integriert. Es gibt keine zusätzlichen Schnittstellen oder ähnliches. Ihre Daten bleiben, wo sie sind. Nach der Installation werden Sie nur einen neuen Bereich in Ihrer Navigation haben und im Artikelstamm einige weitere relevante Felder. So kann sichergestellt werden, dass keine Daten von A nach B kopiert werden müssen.

Haben Sie Interesse an einer Live-Präsentation? Melden Sie sich einfach kostenlos hier an.
Sie können diese Seite auch als handliches Datenblatt hier herunterladen (PDF).

Sage 100 – Ist-Situation im Einkauf

Wenn Sie derzeit mit der Sage 100 im Einkauf arbeiten, werden nur wenige Informationen automatisch zur Verfügung gestellt. Gut funktioniert der Sage 100 Einkauf für Produktionsunternehmen, die mit Fertigungsaufträgen arbeiten oder wenn es Ihnen reicht mit dem Meldebestand zu arbeiten, weil Sie sehr konstante Absätze haben und z. B. jede Woche die gleichen Artikel mit der etwa gleichen Menge verkaufen. Nur leider ist dies bei den wenigsten Unternehmen der Fall. In der Regel wird nicht erst beim Lieferanten bestellt, wenn der Kunde bei Ihnen selbst bestellt hat. Langfristig zu disponieren aufgrund immer weiter steigender Lieferzeiten ist das Ziel fast jeder Unternehmung, um die Versorgung sicherzustellen.

Der Grundgedanke des Zusatzmoduls „erweiterte Disposition“

Der Grundgedanke des Zusatzmoduls „erweiterte Disposition“ lässt sich recht einfach anhand von den folgenden vier Schritten erklären:

Absatzplanung automatisch erstellen und Abgleich der Mengen mit dem vorhandenen Lagerbestand

Um die Reichweite der Artikel, die sich bereits im Lager befinden, zu bestimmen, muss im ersten Schritt berechnet werden, wann welche Verkaufsartikel höchstwahrscheinlich verkauft werden. Dabei wird ein Absatzplan je Verkaufsartikel automatisch mit Hilfe von Zeitreihenanalysen berechnet. Alternativ können die aktuellen Verkaufs- bzw. Produktionsaufträge, manuell erstellte Absatzpläne oder die vereinbarten Rahmenverträge bei der Ermittlung der Absätze berücksichtigt werden. Somit ist es möglich, die prognostizierten Absätze mit den aktuellen Lagerbeständen abzugleichen und die Reichweite der vorhandenen Artikelmengen zu bestimmen.

Stücklisten und Ressourcenlisten beachten

Da nun klar ist, welche Verkaufsartikel wann verkauft werden sollen, wird überprüft, aus welchen Bestandteilen bzw. Halbfabrikaten der Verkaufsartikel besteht oder ob es sich um eine reine Handelsware handelt. Somit wird in der Sage 100 geprüft, ob zu den Verkaufsartikeln Handelsstücklisten, Produktionsstücklisten bzw. Ressourcenlisten hinterlegt wurden. Dabei werden Ressourcenlisten über alle Ebenen aufgelöst, sodass der Bedarf eines Verkaufsartikels über alle Fertigungsstufen hinweg an das unterste Rohmaterial unter Beachtung der Produktionsdurchlaufzeiten aller Halbfabrikate weitergegeben wird. So wird sichergestellt, dass alle notwendigen Artikel rechtzeitig bestellt werden.

Beschaffungs- und Qualitätssicherungszeiten berücksichtigen

Um tatsächlich die notwendigen Artikel rechtzeitig zur Verfügung zu haben, müssen die üblichen Liefer- und Qualitätssicherungszeiten der Artikel erfasst werden. Die Qualitätssicherungszeit dient als eine Art Puffer für die Zeit zwischen dem Wareneingang und der tatsächlichen Verwendungsmöglichkeit.

Automatische Berechnung der benötigten Menge

Je Artikel wird auf Basis der hinterlegten Zeiten, wie Wiederbeschaffungszeit, Qualitätssicherungszeit und des aktuellen Lagerbestandes die zu disponierende Menge ermittelt. Ebenso können Sie individuell für jeden Artikel festlegen, für wie lange dieser beschafft werden soll. Selbstverständlich werden die Gebinde und Mindestbestellmengen in Bezug auf den ausgewählten Lieferanten berücksichtigt. Zusätzlich können weitere Faktoren wie z. B. Schließzeiten beim Lieferanten beispielsweise während Chinese New Year in die Berechnung einfließen.

All diese Schritte werden automatisch innerhalb der Sage 100 durchgeführt und somit müssen keine zusätzlichen Nebenrechnungen etc. getätigt werden. Mit nur wenigen Klicks wird Ihnen eine Bestellmenge vorgeschlagen. Wenn Sie genau sehen wollen, wie das Zusatzmodul funktioniert, können Sie sich zur Online-Live-Präsentation anmelden.

Funktionalitäten der „erweiterten Disposition“ für die Sage 100

  • Automatische Berechnung der notwendigen Bestellmengen je Artikel
  • Bedarfsorientierte Disposition auf Basis des Lagerbestands und der berechneten Reichweite.
  • Anzeige umfangreicher Informationen zu Verkäufen vergangener Zeiträume, offenen Verkaufsaufträgen, Fertigungsbedarfen, Ressourcen-Verwendungen, etc. als ergänzende Entscheidungsgrundlage zur individuellen Einkaufsmengenanpassung.
  • Anzeige aller dispositionsrelevanten Daten, wie WBZ, Meldebestand, aktueller Lagerbestand und dessen Reichweite, prognostizierte negative Bestände (Notmenge), usw.
  • Grafische Aufbereitung von dispositionsrelevanten Daten im Zeitverlauf.
  • Ermittlung von prognostizierten Bedarfen in einem automatisch berechneten Absatzplan auf Basis von Verkaufs- oder Lagerabgängen unter Berücksichtigung von Saisonfaktoren.
  • Berechnung von Sicherheitsbeständen auf Grundlage der ermittelten Standardabweichung, hinterlegter Wiederbeschaffungszeit und ABC/XYZ Klassifizierung.
  • MHD-Liste zur Anzeige und Überwachung MHD-pflichtiger Ware.
Disposition Einkauf in der Sage 100

Der Hauptnutzen der „erweiterten Disposition“ für die Sage 100

Die direkten Vorteile für den Einkauf:

Deutliche Zeitersparnisse bei den operativen Tätigkeiten, weil viele Berechnungen automatisch erfolgen.

Es kommt zu weniger Fehlern, weil zusätzliche Nebenrechnungen entfallen.

Kosten werden nicht versenkt, weil auf Basis von Zahlen und Fakten nur das bestellt wird, was tatsächlich benötigt wird.

Schnellere Einarbeitungszeiten für neue Mitarbeiter*innen.

Mehr Zeit für den strategischen Einkauf für z. B. die Lieferantenauswahl, die Vereinbarung von Rahmenverträgen.

Die übergreifenden Vorteile für Ihr Unternehmen:

Lagerbestände und Lagerflächen reduzieren und Kosten sparen.

Schwund, insb. bei Waren mit MHD oder Verfallsdatum, wird reduziert.

Die Verfügbarkeit der Verkaufsartikel verbessern und so die Umsätze und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Voraussetzungen und Implementierung

Um das Zusatzmodul „erweiterte Disposition“ verwenden zu können, benötigen Sie eine Sage 100 Warenwirtschaft in der Version 8.1 oder 9.0. Wenn Sie die Ermittlung der Bedarfe auf Basis eines Absatzplanes generiert werden sollen, benötigen Sie in der Sage 100 das Warenwirtschaft Pluspaket 2. Sollen bei Ihnen auf Basis eines Absatzplanes Ressourcenlisten in ihre Bestandteile aufgelöst werden, wird zusätzlich eine Lizenz für die Erweiterte Disposition – Produktion benötigt.

Weitere technische Voraussetzungen gibt es nicht. Die Installation des Zusatzmodules dauert in der Regel 1-2 Stunden und beinhaltet erste Tests und eine Datenvalidierung. Nach der Installation wird ein Online-Schulungstermin vereinbart. Im Rahmen der Online-Schulung werden im ersten Schritt die Mandanteneinstellungen erläutert und gemeinsam festgelegt. Im zweiten Schritt wird dann anhand von typischen Arbeitsschritten das Zusatzmodul erläutert und es werden die Funktionalitäten im Detail erklärt. Für spätere Fragen oder Anmerkungen steht Ihnen das Team von abacus selbstverständlich zur Verfügung.

Preis für das Modul

Das Modul kostet 190,00 EUR im Monat je Nutzer. Wenn Sie z. B. in Ihrem Unternehmen zwei Mitarbeitende im Einkauf haben, die mit dem Zusatzmodul arbeiten sollen, werden zwei Lizenzen benötigt. Sie bezahlen dann also monatlich 380,00 EUR.

Live-Präsentation

Sie können sich kostenlos an einer Live-Präsentation des Zusatzmoduls „erweiterte Disposition“ anmelden. Füllen Sie hierzu das Formular aus und Sie erhalten eine E-Mail zur Bestätigung. Die Bestätigung kann ein bis zwei Werktage in Anspruch nehmen.

Der nächste Termin findet am 02.03.2022 von 11:00 – 12:00 Uhr statt.




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