Einfacher! Schneller! Besser! v2 ist verfügbar

ISB D-Doc V2 modernisiert die d.velop-Documents-Integration für Sage 100 grundlegend. Die bisherige, aus einer größeren Dashboard-Lösung hervorgegangene Architektur wurde auf eine dienstlose Sage-Integration mit einer produktiven .NET-Framework-Assembly reduziert.

[!IMPORTANT]
DocumentReference muss nach dem Upgrade neu eingerichtet werden. Der bisherige Node-Endpunkt entfällt vollständig. Die neue Ressource wird als Sage-DataService veröffentlicht; anschließend müssen Sage-API-Anwendung, Berechtigungen und der externe Consumer neu konfiguriert werden. Der Installer kann diese umgebungsspezifischen Schritte nicht automatisch durchführen.

Die wichtigsten Änderungen

  • Eine produktive Assembly: ISB.DDoc.V2.dll
  • Keine Node.js-Anwendung mehr
  • Keine permanent laufenden D-Doc-Windows-Dienste mehr
  • Kein WCF-Host, Service Bus oder separater App-/Web-/Log-Server
  • Direkte d.velop-Kommunikation aus Sage über HttpClient
  • Erhalt der D-Doc-Abläufe für Verkauf, Einkauf, Mahnung, Buchung und E-Rechnung
  • Erhalt der vorhandene Daten und Zuordnungen
  • Neue versionierte und idempotente Datenbankmigrationen
  • Neues Sage-Setup für DMS-URL, TLS-Verhalten und E-Rechnungsmodus
  • Neuer DocumentReferenceService als Sage-DataService
  • Automatischer Import des V2-Metadatenpakets
  • Wiederholbar ausführbarer Upgrade-/Reparaturinstaller

ISB D-Doc V2 im Sage-Regiezentrum

Wichtiger Hinweis für bestehende V1-Installationen

V2 ist kein In-place-Weiterbetrieb der bisherigen Dienste. Die fachlichen Daten bleiben erhalten, die technische Laufzeit wird jedoch vollständig ersetzt.

Vor der Installation wird ein Datenbank-Backup und eine Sicherung der aktuellen Sage-Metadaten empfohlen. Für eine geplante Rückkehr zu V1 müssen außerdem der alte Installer und das alte Metadatenpaket verfügbar sein. Eine Deinstallation von V2 stellt V1 nicht automatisch wieder her.

Das erledigt der Installer automatisch

  • stoppt und entfernt, sofern vorhanden:
    • isb.sage100.connect.ddoc
    • isb.sage100.connect.dashboard.ddoc
  • beendet isbdvelopdocuments.exe, sofern der Prozess läuft;
  • deinstalliert die bestätigten alten D-Doc-MSI-Produkte;
  • entfernt bekannte alte D-Doc-EXE-, DLL-, PDB- und Konfigurationsdateien;
  • entfernt node_modules und dist ausschließlich im historischen D-Doc-Unterordner;
  • installiert ISB.DDoc.V2.dll und ihre benötigten Laufzeitabhängigkeiten direkt nach Shared;
  • kopiert und importiert 100068625.ISBDDOCV2.metadata;
  • überschreibt ein bereits vorhandenes V2-Metadatenpaket mit derselben Partner-/Paketkennung;
  • kann für Updates oder Reparaturen erneut ausgeführt werden, auch wenn die alten Dienste bereits fehlen.

Das eigenständige ISB Dashboard, isbdashboard.exe, dessen Installer und C:Program FilesISB Dashboard werden nicht verändert.

Das bleibt bewusst erhalten

  • die vorhandenen Fachtabellen und ihre Daten;
  • die vorhandenen USER_DMSDokument-Felder;
  • bestehende Benutzer-API-Keys in ISBD3APIConfiguration;
  • alte App-/Web-/Log-Serverparameter in der Datenbank – V2 ignoriert sie;
  • Sage-Metadaten und Datenbankobjekte bei einer Deinstallation von V2.

Das muss manuell geprüft oder eingerichtet werden

  1. Sage vor der Installation auf allen betroffenen Arbeitsplätzen schließen.
  2. Das alte V1-Metadatenpaket ISBDvelopDocuments in Sage entfernen oder deaktivieren. Das neue Paket hat die Kennung ISBDDOCV2; deshalb kann der V2-Import das alte Paket nicht unter derselben Kennung überschreiben.
  3. Benutzerverknüpfung und API-Key des ausführenden Sage-Benutzers prüfen.
  4. Das neue Menü isb.ddoc einrichten pro Sage-Datenbank/Mandant ausführen.
  5. Repositories, Dokumenttypen und Attribute synchronisieren und die bestehenden Zuordnungen fachlich prüfen.
  6. DocumentReference vollständig neu einrichten und den externen Consumer umstellen.
  7. Die Abnahmetests für Verkauf, Einkauf, Mahnung, Buchung und E-Rechnung durchführen.

Installation und Ersteinrichtung

1. Installer ausführen

isb.ddoc.v2-2.0.0.exe als Administrator starten. Der Sage-Shared-Pfad wird aus der Sage-Installation ermittelt; ohne passenden Registry-Eintrag wird C:Program Files (x86)SageSage 1009.0Shared verwendet.

Der Metadatenimport läuft am Ende des Installers automatisch über Sage Metadata Exchange. Bei einem erneuten Lauf werden Dateien und V2-Metadaten aktualisiert.

2. Benutzerverknüpfung prüfen

Für den aktuell angemeldeten Sage-Benutzer muss ein d.velop-Benutzer mit gültigem Bearer-API-Key hinterlegt sein. Vorhandene Werte werden nicht gelöscht. Über Verbindung testen lässt sich die Zuordnung prüfen.

Benutzerverknüpfung und Verbindungstest

3. D-Doc einrichten

Im Sage-Regiezentrum isb.ddoc → isb.ddoc einrichten öffnen und folgende Werte festlegen:

  • DMS URI: Basis-URL des d.velop-Tenants, beispielsweise https://tenant.d-velop.cloud/.
  • TLS prüfen: Die zugrunde liegende V2-Option heißt AllowInvalidTls. Nicht aktivieren, wenn Zertifikate strikt geprüft werden sollen. Nur für ausdrücklich freigegebene Testumgebungen aktivieren, in denen ungültige Zertifikate toleriert werden müssen.
  • E-Rechnungsmodus:
    • Keine E-Rechnung archivieren
    • E-Rechnung beim Speichern archivieren
    • E-Rechnung beim Drucken archivieren

Zentrale D-Doc-Einrichtung

Beim Start führt das Makro die noch fehlenden Datenbankmigrationen aus, speichert die Mandantenparameter und prüft anschließend die d.velop-Verbindung mit dem API-Key des aktuellen Sage-Benutzers. Bereits erfolgreich protokollierte Migrationen werden nicht erneut ausgeführt.

4. DMS-Konfiguration synchronisieren

Danach nacheinander synchronisieren und prüfen:

  • Archivzuordnung: d.velop-Repositories laden und Standardarchiv festlegen.
  • Dokumente: d.velop-Dokumenttypen übernehmen.
  • Dokumentenattribute: Attribute laden und Sage-Eigenschaften zuordnen.

Archivzuordnung

Synchronisierte Dokumenttypen

Zuordnung der Dokumentenattribute

DocumentReference muss neu eingerichtet werden

Die bisherige Node-/Express-Route d3documentreference ist nicht mehr Bestandteil von V2. Ein bestehender externer Consumer kann seine alte URL und Authentifizierung daher nicht weiterverwenden.

Neuer Sage-Vertrag

Eigenschaft Wert
Assembly ISB.DDoc.V2.dll
Service-Typ ISB.DDoc.V2.DataServices.DocumentReferenceService
Ressource DocumentReference
Datenstruktur strDocumentReference
API-Schnittstelle apiDocumentReference
API-Endpoint eptDocumentReference
Operationen GetTemplate, GetItem, GetList, Create, Update, Delete

Erforderliche manuelle Schritte

  1. Nach dem Metadatenimport prüfen, dass Datenstruktur, DataService, Schnittstelle und Endpoint vorhanden sind.
  2. In der Sage-API-Verwaltung eine API-Anwendung für den externen Consumer erstellen beziehungsweise die vorgesehene Anwendung publizieren und aktivieren.
  3. Zugriff auf DocumentReference und die benötigten CRUD-Rechte vergeben.
  4. Technische Sage-Zugangsdaten für den externen Consumer bereitstellen; keine Zugangsdaten in Repository oder Metadatenpaket speichern.
  5. Die bisherige Node-URL im Consumer durch die veröffentlichte Sage-API-URL ersetzen.
  6. Alle CRUD- und Filtervarianten mit einem Testmandanten prüfen.

Der Mandant wird ausschließlich aus dem authentifizierten Sage-Kontext ermittelt und darf nicht als frei wählbares API-Feld übertragen werden. Vorhandene Dokumentreferenzen bleiben in ISBD3APIPrintDocument erhalten.

Unterstützte Listenfilter:

  • ohne Filter: alle Referenzen des aktuellen Mandanten;
  • documentHandle eq <n> and captureType eq <n>;
  • processHandle eq <n> and captureType eq <n>.

Create und Update arbeiten idempotent als Upsert. Delete einer nicht vorhandenen Referenz ist ebenfalls erfolgreich. VersionStamp dient bei Updates der Konflikterkennung.

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