isb.dpa-toolbox 1.5.0.0 – Mandanten, Mitarbeitende und Titel

isb.dpa-toolbox 1.5.0.0

Mandanten und Mitarbeitende automatisch ergänzen

Bei der Eigenschaftsprüfung kann die Toolbox den Mandanten aus der Personalnummer der angebundenen Sage HR Suite ermitteln. Das funktioniert mit einer direkt eingetragenen Personalnummer ebenso wie mit einer Personalnummer aus der Auswahl. Nur eine eindeutige Zuordnung führt zur automatischen Ergänzung; bei fehlenden oder mehrdeutigen Treffern wird kein Mandant geraten.

Wenn die Zuordnung eindeutig ist, werden auch Mandantenname, Mandantenauswahl, Vorname, Nachname und Mitarbeitendenauswahl ergänzt, soweit die entsprechenden Attribute der Dokumentart vorhanden und noch leer sind. Bestehende Textwerte bleiben erhalten. Das Ein- und Ausblenden von Attributen erfolgt weiterhin im d.3 admin.

Die automatische Zuordnung wird unter namingConfigurationService.clientAssignmentByEmployeeNumberService konfiguriert:

{
  "enableService": false,
  "onlyWhenClientNumberIsEmpty": true,
  "documentTypes": []
}
  • enableService: Funktion ein- oder ausschalten; im Auslieferungsbeispiel ausgeschaltet.
  • documentTypes: []: Bei eingeschalteter Funktion alle geeigneten Dokumentarten berücksichtigen. Eine gefüllte Liste beschränkt die Funktion auf die angegebenen technischen Dokumentarten.
  • onlyWhenClientNumberIsEmpty: true: Einen vorhandenen Mandanten erhalten; die automatische Ergänzung wird in diesem Fall übersprungen. false erlaubt eine erneute Mandantenermittlung. Bereits gefüllte ergänzende Textattribute werden auch dann erhalten.

Mandanten- und Personalnummernfelder müssen korrekt konfiguriert sein. Die Basiszuordnung benötigt eine gültige Lizenz; die Auswahlfunktionen benötigen Professional. Fehlende optionale Attribute werden übersprungen. Bei der Mitarbeitendenauswahl bleiben bereits gefüllte Vor- und Nachnamen ebenfalls erhalten; beim Wechsel einer Person sind vorhandene abweichende Namen daher fachlich zu prüfen.

Titel im Bestandsarchiv aktualisieren

Auch bereits gefüllte Dokumenten- und Drucktitel lassen sich aktualisieren. So können geänderte Titelkonfigurationen für die d.velop Postbox schnell und komfortabel auf den vorhandenen Dokumentenbestand angewendet werden.

Das Skript Auslieferung/Installation/postbox/isb.postbox.init.SetTitlefieldInfo.groovy verwendet jetzt setOnlyEmptyTitleFields = false. Dadurch werden die Titel für alle Dokumente der aktivierten Einträge in titelSavingService neu berechnet, auch wenn bereits Titel vorhanden sind. Abweichende Dokumenten- und Drucktitel werden anhand der Konfiguration aktualisiert. Unveränderte Werte werden nicht erneut gesetzt.

Vor dem Start sind die aktivierten Dokumentarten, Titelregeln und Berechtigungen des Servicebenutzers zu prüfen. Der Lauf hat keinen Datumsfilter und kann manuell vergebene Titel ersetzen. Die Funktion benötigt Professional.

Die Einstellung true im Skript verwendet weiterhin die bisherige Auswahl über ein leeres digitales Titelfeld (NULL oder leere Zeichenfolge). Sie ist kein separater Schutz bereits gefüllter Drucktitel. Eine interaktive Abfrage für Dokumentarten und Aktualisierungsmodus ist Gegenstand eines separaten geplanten Features und in 1.5.0.0 noch nicht enthalten.

Installation und Update

  1. Bestehende Toolbox-Dateien und Konfiguration sichern. Für einen Titellauf zusätzlich eine geeignete Wiederherstellung der betroffenen Metadaten sicherstellen.
  2. Das Paket entpacken. Es enthält das Standardverzeichnis Auslieferung mit Bibliothek, Hooks, Diensten, Konfigurationsbeispielen und Installationsskripten.
  3. JAR und zugehörige Hooks/Skripte gemeinsam aktualisieren. Den Dateinamen isb.dpa.toolbox.jar beibehalten, damit die vorhandenen Classpath-Dateien weiter funktionieren.
  4. Bestehende config.json und titleConfig.json erhalten und nur benötigte neue Einstellungen übernehmen. Die mitgelieferten Dateien sind Beispiele; Datenbankname, Benutzer und Attributnummern sind installationsabhängig.
  5. Die betroffenen Personalarchiv-Prozesse bzw. Groovy-Hooks kontrolliert neu laden, damit keine alten Klassen im Speicher bleiben.
  6. Die Eigenschaftsprüfung mit Demo-Daten testen: eindeutige Personalnummer, Mehrdeutigkeit, gefüllte Werte, ausgeschlossene Dokumentart und fehlende optionale Attribute. Die Titelinitialisierung zunächst in einem Testarchiv mit repräsentativen Dokumenten prüfen.

Die Java-Zielversion bleibt 11. Die bisher ausgelieferten Drittbibliotheken bleiben unverändert. Kundenspezifische alte Accountaktivierungsskripte einschließlich ihrer Zugangsdaten sowie das alte Versions-ZIP sind kein Bestandteil des neuen Standardpakets; eine vorhandene kundenspezifische Accountaktivierung bleibt bei einem Update separat bestehen.

Prüfung dieses Release-Stands

Der Release-Build wird mit Java 11 und Maven erzeugt. Die Entscheidungsprüfungen zur automatischen Mandantenzuordnung und die lokalen SDK-Testfälle zur Titelinitialisierung werden zusätzlich direkt ausgeführt, da Maven Surefire den vorhandenen Main-basierten Test nicht selbst startet. Die Titeltests verwenden SDK-Ersatzobjekte und führen keinen Massenlauf auf einem Archivserver aus.

Paket und JAR werden mit SHA-256-Prüfsummen ausgeliefert. release-manifest.json nennt den Quellcommit und die Prüfsummen der enthaltenen Dateien.

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